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<title>Thomas Robert Malthus</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Thomas Robert Malthus</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Thomas Robert Malthus</b> (* <a href="13._Februar" title="13. Februar">13. Februar</a>, nach anderen Quellen am 14. oder 17. Februar,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="1766" title="1766">1766</a> in Wotton bei <a href="Dorking_(Surrey)" title="Dorking (Surrey)">Dorking</a>, in der englischen Grafschaft <a href="Surrey" title="Surrey">Surrey</a>;<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> † <a href="29._Dezember" title="29. Dezember">29. Dezember</a> <a href="1834" title="1834">1834</a> in <a href="Bath" title="Bath">Bath</a>) war ein <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">britischer</a> <a href="%C3%96konom" class="mw-redirect" title="Ökonom">Ökonom</a>, der zu den Vertretern der <a href="Klassische_National%C3%B6konomie" title="Klassische Nationalökonomie">klassischen Nationalökonomie</a> gezählt wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_und_Wirken">Leben und Wirken</h2></div>
<p>Thomas Malthus, geboren in Surrey, einer Grafschaft südlich von London, britischer Nationalökonom und Sozialphilosoph, war ab 1797 anglikanischer Pfarrer und ab 1806 Professor für Geschichte und politische Ökonomie am Haileybury College. Malthus war der Inhaber des ersten Lehrstuhls für <a href="Politische_%C3%96konomie" title="Politische Ökonomie">politische Ökonomie</a> in England, der 1805 am College der <a href="East_India_Company" class="mw-redirect" title="East India Company">East India Company</a> im englischen <a href="Hertford" title="Hertford">Hertford</a> eingerichtet worden war.
</p><p>Malthus hatte eine <a href="Hasenscharte" class="mw-redirect" title="Hasenscharte">Hasenscharte</a>, die seine Kommunikationsfähigkeiten aber anscheinend wenig beeinträchtigte.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er gilt als Pessimist innerhalb der Klassischen Nationalökonomie.
</p><p>Bekannt wurde Malthus vor allem durch seine Bevölkerungstheorie, die er in zwei Werken 1798 <i>(An Essay on the Principle of Population)</i> und 1820 <i>(Principles of Economics)</i> entwickelte. Es erfolgten jeweils fünf Auflagen dieser Werke. Jedoch unterscheiden sie sich ab der zweiten Auflage nur noch in Details.
</p><p>Die im <a href="Essay" title="Essay">Essay</a> enthaltenen Überlegungen zum malthusschen „<a href="Bev%C3%B6lkerungsgesetz" title="Bevölkerungsgesetz">Bevölkerungsgesetz</a>“ regten sowohl <a href="Charles_Darwin" title="Charles Darwin">Charles Darwin</a> wie auch <a href="Alfred_Russel_Wallace" title="Alfred Russel Wallace">Alfred Russel Wallace</a> zur Übertragung dieser Ideen auf das Zusammenleben der Spezies in der Natur und somit zur Entwicklung der <a href="Evolutionstheorie" title="Evolutionstheorie">Evolutionstheorie</a> an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="An_Essay_on_the_Principle_of_Population"><i>An Essay on the Principle of Population</i></h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Malthusianische_Katastrophe" title="Malthusianische Katastrophe">Malthusianische Katastrophe</a></i></div>
<p>In einer Kritik an der optimistischen Auffassung von <a href="William_Godwin" title="William Godwin">William Godwin</a> über die Vervollkommnungsfähigkeit der menschlichen Gesellschaft und deren prinzipielle Problemlösungskapazitäten hat Malthus in seinem <i>Essay on the Principle of Population</i> (1798, anonym) die <a href="%C3%9Cberbev%C3%B6lkerung" title="Überbevölkerung">Überbevölkerung</a> als Problem einer sich entwickelnden Ökonomie und Gesellschaft herausgestellt. Malthus stellt es als augenscheinliche schicksalhafte Notwendigkeit dar, dass das menschliche Geschlecht blind dem Gesetz der unbegrenzten Vermehrung gehorche, während sich die Unterhaltsmittel, die es leben lassen, mit ihm nicht in denselben Proportionen vermehrten. Diese Tatsache erschien ihm als so erwiesen, dass er sich nicht scheute, sie als ein mathematisches <a href="Axiom" title="Axiom">Axiom</a> zu formulieren. Er behauptete, dass die Menschen in geometrischer Progression und die Lebensmittel in arithmetischer Progression zunähmen. Im Zahlenbeispiel: Wenn ein Paar vier Kinder hat und diese wieder vier Kinder pro Paar, so wächst die Bevölkerung entsprechend; eine Steigerung der Lebensmittelproduktion folgt aber nicht in demselben Verhältnis. Durch verbesserte Bewässerung steigt die Produktivität etwa um 20 %. Dieser Zuwachs erzeugt dann aber keinen weiteren Zuwachs mehr. Es wird nach Malthus demnach ein Zeitpunkt eintreten, wo die Vorräte nicht mehr für die Erdbevölkerung ausreichen würden, wenn nicht jene Korrektive immer wieder dazwischen träten wie Krankheiten, Elend und Tod, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Malthus sprach damit sein wissenschaftliches wie moralisches Urteil über die Unglücklichen in einer Textpassage aus, die er in späteren Ausgaben zwar wieder getilgt hat, die aber als kennzeichnend gehalten wurde für den Geist seiner Lehre:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ein Mensch, sagte er, der in einer schon okkupierten Welt geboren wird, wenn seine Familie nicht die Mittel hat, ihn zu ernähren oder wenn die Gesellschaft seine <a href="Arbeit_(Philosophie)" title="Arbeit (Philosophie)">Arbeit</a> nicht nötig hat, dieser Mensch hat nicht das mindeste Recht, irgend einen Teil von Nahrung zu verlangen, und er ist wirklich zu viel auf der Erde. Bei dem großen Gastmahle der Natur ist durchaus kein Gedecke für ihn gelegt. Die Natur gebietet ihm abzutreten, und sie säumt nicht, selbst diesen Befehl zur Ausführung zu bringen.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p><a href="Pierre-Joseph_Proudhon" title="Pierre-Joseph Proudhon">Proudhon</a> hat dieses Bild vom Tisch, der nicht für alle gedeckt ist, stets beschäftigt, da er es als eine inhumane Herausforderung für jede Hoffnung auf die Schaffung sozialer Gleichheit ansehen musste; dem französischen <a href="Demografie" title="Demografie">Demografen</a> Yves Charbit folgend sei ihm keine stringente Widerlegung gelungen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Godwin hat auf diese Lehre 1820 mit der Schrift <i>Of Population: An Enquiry Concerning the Power of Increase in the Numbers of Mankind</i> geantwortet. Darin hat er wie auch andere Kritiker nach ihm darauf verwiesen, dass die Produktivität sich durch technischen Fortschritt ständig verbessere und die Hypothesen von Malthus bestenfalls empirisch in gewissen Einzelfällen illustrierbar, aber mitnichten systematisch bewiesen seien.
</p><p><a href="Friedrich_Engels" title="Friedrich Engels">Friedrich Engels</a> trug als Haupteinwand vor, dass „Überbevölkerung“ grundsätzlich kein technisches, sondern ein sozio-ökonomisches Problem darstelle, das sich vorrangig durch das Verhältnis zur effektiven Nachfrage und zum produktiv eingesetzten Kapital ergebe. Denn die Subsistenzmittel werden im <a href="Kapitalismus" title="Kapitalismus">Kapitalismus</a> nur im Verhältnis zur zahlungsfähigen Marktnachfrage hergestellt und verteilt, und wenn die Bevölkerung überzählig sei, dann werde dies ausschließlich gemessen im Verhältnis zur durch den Arbeitsmarkt vermittelten Beschäftigung.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Argumentation wurde von <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a> später zu seiner Theorie der „<a href="Industrielle_Reservearmee" title="Industrielle Reservearmee">Reservearmee</a>“ ausgebaut. Karl Marx bezeichnete das Buch von Malthus als „sensationelles Pamphlet“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Schriftsteller <a href="Charles_Dickens" title="Charles Dickens">Charles Dickens</a> sah Malthus’ Ansatz aus ethischer Sicht kritisch und benutzte Malthus und dessen Ansichten über Arme und Überbevölkerung als Teilvorbild für die Figur des hartherzigen Ebenezer Scrooge in <i><a href="A_Christmas_Carol" title="A Christmas Carol">A Christmas Carol</a></i>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Malthus’ Problemstellung war als solche bahnbrechend. Dennoch ist seine Erkenntnisleistung hier fragwürdig geblieben, vor allem weil er den eigenen theoretischen Bezugsrahmen völlig unzulänglich geklärt hatte. Er kam zu kaum nachvollziehbaren Argumentationen, weil er axiomatische mit empirischen Behauptungen sowie mit <a href="Werturteil" title="Werturteil">Werturteilen</a> vermengte.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im theoretischen Bezugsrahmen zur Erklärung des Bevölkerungswachstums unterscheidet Malthus zwischen dem Antrieb zur Bevölkerungsvermehrung, den er recht unspezifisch im biologisch vorgegebenen Sexualtrieb des Menschen sieht; die dem Bevölkerungswachstum entgegenwirkenden Hindernisse werden in präventive und in positive unterteilt, die beide die <a href="Fertilit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Fertilität">Fertilität</a> beeinflussen. Zugleich wird aber diese zweifache Unterteilung durch eine dreifache <a href="Klassifikation" title="Klassifikation">Klassifikation</a> konterkariert, die er „moral restraint“, „vice“ und „misery“ nennt. Der einzige ersichtliche Grund für diese neuerliche, mit der alten inkonsistenten Klassifikation ist offenbar, dass Malthus zugleich auf eine moralische Argumentation aus ist.
</p><p>Dennoch kommt die wissenschaftliche Diskussion auf seinen Entwurf einer Bevölkerungstheorie immer wieder zurück, da diese zum ersten Mal – nach der Veröffentlichung von <a href="Johann_Peter_S%C3%BC%C3%9Fmilch" title="Johann Peter Süßmilch">Johann Peter Süßmilch</a> <i>Die göttliche Ordnung in den Veränderungen des menschlichen Geschlechts aus der Geburt, dem Tode und der Fortpflanzung desselben</i> aus dem Jahre 1741 – die grundlegenden, bis heute ungelösten Fragen im Kontext der globalen Grenzen des Wachstums (siehe <a href="Wirtschaftswachstum" title="Wirtschaftswachstum">Wirtschaftswachstum</a> und <a href="Club_of_Rome" title="Club of Rome">Club of Rome</a>), des anhaltenden <a href="Bev%C3%B6lkerungswachstum" class="mw-redirect" title="Bevölkerungswachstum">Bevölkerungswachstums</a> und der begrenzten <a href="Tragf%C3%A4higkeit_der_Erde" class="mw-redirect" title="Tragfähigkeit der Erde">Tragfähigkeit der Erde</a> thematisiert hatte.
</p><p>Dass nicht das wissenschaftlich haltbarere Buch von Süßmilch, sondern das von Malthus so viel Einfluss hatte, wird darauf zurückgeführt, dass Malthus eingängiger argumentierte und die Vorurteile der (englischen) Oberschicht gegenüber der Unterschicht bediente.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Principles_of_Political_Economy"><i>Principles of Political Economy</i></h2></div>
<p>In seinem zweiten Hauptwerk <i>Principles of Political Economy</i> („Grundsätze der politischen Ökonomie“, 1820) untersucht Malthus <a href="Wert_(Wirtschaft)" title="Wert (Wirtschaft)">Wert</a>, <a href="Grundrententheorie" title="Grundrententheorie">Grundrente</a>, <a href="Arbeit_(Volkswirtschaftslehre)" title="Arbeit (Volkswirtschaftslehre)">Arbeit</a> und <a href="Arbeitslohn" class="mw-redirect" title="Arbeitslohn">Arbeitslohn</a>, um die Faktoren herauszufinden, die auf den Wohlstand eines Volkes einwirken. Vor Malthus ging man generell davon aus, dass mit wachsender Bevölkerung eine größere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes erreicht wird. Aus der malthusianischen Bevölkerungstheorie ergibt sich allerdings, dass das Bevölkerungswachstum stärker als das wirtschaftliche Wachstum ist und es somit zu Verarmung und Verelendung des Landes kommt. Malthus steht hier im Widerspruch zu den Ausführungen seines Freundes und wissenschaftlichen Rivalen <a href="David_Ricardo" title="David Ricardo">David Ricardo</a> und schreibt im Sinne der wirtschaftlichen Analysen von <a href="Adam_Smith" title="Adam Smith">Adam Smith</a>. Diese <a href="Wirtschaftswissenschaften" class="mw-redirect" title="Wirtschaftswissenschaften">wirtschaftswissenschaftliche</a> Betrachtung der Bevölkerungstheorie durch Malthus wird auch als <a href="Bev%C3%B6lkerungsfalle" class="mw-redirect" title="Bevölkerungsfalle">Bevölkerungsfalle</a> interpretiert. Der Biologe <a href="Charles_Darwin" title="Charles Darwin">Charles Darwin</a> wurde sehr stark von Malthus beeinflusst. Er übernahm viele Aspekte seiner Theorie für die Entwicklung seiner <a href="Evolutionstheorie" title="Evolutionstheorie">Evolutionstheorie</a>. Berühmt wurde auch sein Briefwechsel mit <a href="Jean-Baptiste_Say" title="Jean-Baptiste Say">Jean-Baptiste Say</a>.
</p><p>Ausgehend von der auch heute gültigen Annahme, dass die Hebung des allgemeinen Bildungsniveaus zu einem Geburtenrückgang führen werde, empfahl Malthus eine Bildungsoffensive für die unteren Schichten. Malthus argumentierte in seinem „Essay“, dass durch Luxus entstehende Arbeit keinen Nutzen für die Armen habe, wenn sie damit keine Macht und Unabhängigkeit gewinnen könnten.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Maßnahmen der „Royal Commission“ werden oft einem Einfluss Malthus’ zugeschrieben. So erfolgte die Verschärfung des <i>workhouse test</i>, einer Prüfung, die Bestandteil eines neuen Armengesetzes von 1834 wurde: Jeder, der öffentliche Unterstützung in Anspruch nehmen musste, hatte ins <i>workhouse</i> zu gehen und dort hart zu arbeiten. Unterstützung fand nur, wer sich als arbeitsunfähig erwies. Es wurde auch festgelegt, dass der niedrigste Lohn für freie Arbeit (als <i>independent labour</i> bezeichnet) die Obergrenze für die Unterstützung sein sollte. Dieses Prinzip wurde als <i>less-eligible</i>-Prinzip bezeichnet.
Die Bestimmungen und der von den <i>workhouses</i> ausgehende Abschreckungseffekt diente jedoch nicht der von Malthus geforderten Stärkung der Armen durch Besitz und Unabhängigkeit, sondern der Durchsetzung der <a href="Lohnarbeit" title="Lohnarbeit">Lohnarbeit</a> und dem <a href="Niedriglohn" title="Niedriglohn">Dumping der Löhne</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Malthus’ Werke sind im Kontext des <a href="Enclosure_Movement" title="Enclosure Movement">Enclosure Movements</a>, der folgenden Verarmung der Bauern und in einer Relativierung der <a href="Armengesetz" title="Armengesetz">Armengesetzgebung</a> („poor laws“) zu verstehen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Kritik richtete sich insbesondere gegen die <a href="Speenhamland-Gesetzgebung" title="Speenhamland-Gesetzgebung">Speenhamland-Gesetzgebung</a>; diese hätte den damals zunehmenden <a href="Pauperismus" title="Pauperismus">Pauperismus</a> bedingt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Malthus sprach sich dringend für eine Abschaffung der Armengesetzgebung aus,<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und seine <a href="Malthusianische_Katastrophe" title="Malthusianische Katastrophe">Postulate</a> führten (über <a href="Francis_Place" title="Francis Place">Francis Place</a>) letztlich zur <a href="Armengesetz#Das_neue_Armengesetz_(1834)" title="Armengesetz">„neuen“ Armengesetzgebung 1834</a>, worin die <a href="Armengesetz" title="Armengesetz">(elisabethianische) Armenunterstützung</a> massive Kürzung erfuhr.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Malthus’ Werke stehen in der Tradition von <a href="Joseph_Townsend" title="Joseph Townsend">Joseph Townsend</a> (1786: <i>A Dissertation on the Poor Laws by a Well-Wisher to Mankind</i>).<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Malthusgleichung" title="Malthusgleichung">Malthusgleichung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften_(Auswahl)"><span id="Schriften_.28Auswahl.29"></span>Schriften (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><i>An Essay on the Principle of Population.</i>
<ul><li>1. Auflage. 1798 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.esp.org/books/malthus/population/malthus.pdf">PDF</a>) – anonym veröffentlicht.</li>
<li>2. stark überarbeitete Auflage. 1803.</li>
<li>3. Auflage. 1806.</li>
<li>4. Auflage. 1807.</li>
<li>5. Auflage. 1816.</li>
<li>6. Auflage. 1826 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=TYhQH4aLTQsC&pg=PR1">Band 1</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.com.bn/books?id=a6dnuhSKMikC&hl=de&pg=PP5">Band 2</a>).</li>
<li><i>Versuch über die Bedingung und die Folgen der Volksvermehrung.</i> 2 Bände, J. F. Hammerich, Altona 1807 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11756979?page=3">Band 1</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11756980?page=3">Band 2</a>) – übersetzt von <a href="Franz_Hermann_Hegewisch" title="Franz Hermann Hegewisch">Franz Hermann Hegewisch</a>.</li></ul></li></ul>
<ul><li><i>The present high price of provisions.</i> 1800.</li>
<li><i>Observations on the effects of the Corn Laws.</i> 1814.</li>
<li><i>Principles of political economy.</i> 1820</li>
<li><i>A Summary View on the Principle of Population.</i> 1830.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke_in_deutscher_Übersetzung"><span id="Werke_in_deutscher_.C3.9Cbersetzung"></span>Werke in deutscher Übersetzung</h2></div>
<ul><li><cite style="font-style:italic">Das <a href="Bev%C3%B6lkerungsgesetz" title="Bevölkerungsgesetz">Bevölkerungsgesetz</a></cite>. dtv-bibliothek 6021. <a href="Deutscher_Taschenbuch_Verlag" class="mw-redirect" title="Deutscher Taschenbuch Verlag">dtv-Taschenbuch</a>, München 1977, ISBN 3-423-06021-2 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digitalis.uni-koeln.de/Malthus/malthus_index.html">Digitalisat der Ausgabe von 1924/25</a> – Originaltitel: <cite style="font-style:italic">An essay on the principle of population, as it affects the future improvement of society, with remarks on the speculations of Mr. Godwin, M. Condorcet, and other writers</cite>. Übersetzt von Christian M. Barth).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Thomas+Robert+Malthus&rft.btitle=Das+Bev%C3%B6lkerungsgesetz&rft.date=1977&rft.genre=book&rft.isbn=3423060212&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=dtv-Taschenbuch&rft.volume=dtv-bibliothek+6021" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Carl_Brinkmann" title="Carl Brinkmann">Carl Brinkmann</a> (Hrsg.): <a href="William_Godwin" title="William Godwin">William Godwin</a> und Robert Malthus: Wirtschaftsfreiheit und Wirtschaftsgesetz in der englischen ökonomischen Klassik, Verlag Ernst Klett, Stuttgart 1949</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p>(chronologisch)
</p>
<ul><li>Patricia James: <i>Population Malthus. His life and times</i>. Routledge & Kegan Paul, London 1979, ISBN 0-7100-0266-1.</li>
<li>William Petersen: <i>Malthus</i>. Heinmann, London 1979, ISBN 0-435-54800-X.</li>
<li>Jacques Dupaquier et al. (Hrsg.): <i>Malthus past and present</i>. Academic Press, London 1983, ISBN 0-12-224670-5.</li>
<li>Michael Turner (Hrsg.): <i>Malthus and his time</i>. Macmillan, Basingstoke 1986, ISBN 0-333-38753-8.</li>
<li>Helmut Winkler: <i>Malthus: Krisenökonom und Moralist</i>. Studien-Verlag, Innsbruck 1996, ISBN 3-7065-1132-0.</li>
<li><a href="J%C3%BCrgen_B%C3%A4hr" title="Jürgen Bähr">Jürgen Bähr</a>: <i>Bevölkerungsgeographie.</i> 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Ulmer, Stuttgart 2004, S. 230 f.</li>
<li><a href="Alison_Bashford" title="Alison Bashford">Alison Bashford</a>, Joyce Chaplin: <i>The New Worlds of Thomas Robert Malthus. Rereading the Principle of Population</i>. Princeton University Press, Princeton, New Jersey, USA 2016, ISBN 978-1-4008-8095-9.</li>
<li>Joel K. Bourne: <i>Das Ende des Überflusses. Die globale Ernährungskrise</i>. In: <i>National Geographic.</i> Heft 7/2009, S. 64–91.</li>
<li>Klaus Hofmann: <i>Beyond the Principle of Population. Malthus’ Essay.</i> In: <i><a href="The_European_Journal_of_the_History_of_Economic_Thought" title="The European Journal of the History of Economic Thought">The European Journal of the History of Economic Thought</a>.</i> Bd. 20 (2013), H. 3, S. 399–425, <a href="https://doi.org/10.1080/09672567.2012.654805" class="extiw external" title="doi:10.1080/09672567.2012.654805">doi:10.1080/09672567.2012.654805</a>.</li>
<li>Franz Oppenheimer: <i>Das Bevölkerungsgesetz des T.R. Malthus und der neueren Nationalökonomie</i>. In: Klassiker der Ökonomie Band 12, heptagon, Berlin 2015, ISBN 978-3-934616-35-6.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Thomas_Malthus?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Thomas Malthus</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Thomas_Malthus" class="extiw external" title="s:Thomas Malthus">Wikisource: Thomas Malthus</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.econbiz.de/Search/Results?lookfor=gnd%3A118576860">Thomas Robert Malthus</a> im Katalog der <a href="ZBW_%E2%80%93_Leibniz-Informationszentrum_Wirtschaft" title="ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft">ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft</a> (ZBW)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118576860">Literatur von und über Thomas Robert Malthus</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000924#When:22:01:56Z">Bevölkerungswachstum: Malthus ist tot, es lebe der Malthusianismus!</a>, Brendan O’Neill in <a href="Novo_(Magazin)" title="Novo (Magazin)">Novo</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fh-augsburg.de/~harsch/anglica/Chronology/19thC/Malthus/mal_gfaz.html">Gudrun Eger, Malthus heute</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Brockhaus. Die Enzyklopädie in 24 Bänden. Studienausgabe. 20. Auflage. F. A. Brockhaus, Leipzig, 2001. Band 14, S. 127.</span>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz. D. Kurz (Hrsg.): <i>Klassiker des ökonomischen Denkens.</i> Band 1: <i>Von Adam Smith bis Alfred Marshall.</i> C. H. Beck, München 2008, S. 91.</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Harriet_Martineau" title="Harriet Martineau">Harriet Martineau</a>: <i>Autobiography.</i> Band 1. Boston : Osgood 1877. S. 247 f.</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Adolphe_J%C3%A9r%C3%B4me_Blanqui" title="Adolphe Jérôme Blanqui">Adolph Blanqui</a>: <i>Geschichte der politischen Ökonomie in Europa.</i> Zweiter Band. Verlag Detlev Auvermann KG, Glashütten im Taunus 1971. Unveränderter Neudruck der Ausgabe Karlsruhe 1841: <i>Geschichte der politischen Oekonomie in Europa, von dem Alterthume an bis auf unsere Tage, nebst einer kritischen Bibliographie der Hauptwerke über die politische Oekonomie</i>, von Adolph Blanqui (dem Aeltern), Mitglied des Instituts von Frankreich (Akademie der moralischen und politischen Wissenschaften), Professor der industriellen Oekonomie an dem <i>Conservatoire des Arts et Métiers</i>, Director der Specialschule des Handels in Paris. Aus dem Französischen übersetzt, mit Anmerkungen versehen, mit einem Auszug aus des Grafen G. Pecchio <i>Geschichte der politischen Oekonomie in Italien</i> vermehrt, und mit einem theils ergänzenden, theils berichtigenden Epilog begleitet von Dr. F. J. Buß, ord. öffentl. Professor des Staats- und Völkerrechtes und der Staatswissenschaften an der Universität Freiburg. Zweiter Band, Druck und Verlag von Ch. Th. Groos, Karlsruhe 1841, S. 105f.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Yves Charbit: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.cairn.info/article.php?ID_REVUE=CIS&ID_NUMPUBLIE=CIS_116&ID_ARTICLE=CIS_116_0005"><i>Proudhon et le piège malthusien.</i></a> In: <i>Cahiers internationaux de sociologie</i>, 2004/1, nº 116, ISBN 2-13-054416-9, S. 5–33.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Engels: <i>Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie</i>, S. 43. Digitale Bibliothek Band 11: Marx/Engels, S. 529 (vgl. MEW Bd. 1, S. 519–520).</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Gisela Grupe, Kerrin Christiansen, Inge Schröder, Ursula Wittwer-Backofen: <i>Anthropologie. Ein einführendes Lehrbuch.</i> Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2005, ISBN 3-540-21159-4, S. 217 m.w.N.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170324221035/http://www.faculty.rsu.edu/users/f/felwell/www/Theorists/Malthus/reclaim.htm">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.faculty.rsu.edu%2Fusers%2Ff%2Ffelwell%2Fwww%2FTheorists%2FMalthus%2Freclaim.htm">Originals</a></span> vom 24. März 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.faculty.rsu.edu/users/f/felwell/www/Theorists/Malthus/reclaim.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.faculty.rsu.edu/users/f/felwell/www/Theorists/Malthus/reclaim.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.faculty.rsu.edu</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Kingsley Davis: <i>Malthus and the Theory of Population.</i> In: Paul F. Lazarsfeld, Morris Rosenberg (Hrsg.): <i>The Language of Social Research. A Reader in the Methodology of Social Research.</i> The Free Press, New York / Collier-Macmillan, London 1955, S. 540 ff.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Gisela Grupe, Kerrin Christiansen, Inge Schröder, Ursula Wittwer-Backofen: <i>Anthropologie. Ein einführendes Lehrbuch.</i> Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2005, ISBN 3-540-21159-4, S. 217 m.w.N.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">“The labour created by luxuries, though useful in distributing the produce of a country without vitiating the proprietor by power, or debasing the labourer by dependence, has not, indeed, the same beneficial effects on the state of the poor.” (T.R. Malthus: <i>An Essay on the Principle of Population.</i> 1798 (erste Ausgabe), ISBN 0-19-283747-8, letzter Absatz im Kapitel 14)</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Bianca Többe Gonçalves: <i>Bevölkerung und Entwicklung.</i> Münster 2000, S. 10: „Der Hauptkritikpunkt von Malthus an den Ideen der Französischen Revolution bestand in seiner Skepsis gegenüber einer gesellschaftlichen Umverteilung des Reichtums.“</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Eric B. Ross: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thecornerhouse.org.uk/resource/malthus-factor"><i>The Malthus Factor. Poverty, Politics and Population in Capitalist Development,</i></a> 2000.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrike Ferdinand: <i>Das Malthusische Erbe. Entwicklungsstränge der Bevölkerungstheorie im 19. Jahrhundert und deren Einfluß auf die radikale Frauenbewegung in Deutschland.</i> Münster 1999, S. 29: „Praktisch war er [Malthus’ Essay] ein Angriff auf die englische Armengesetzgebung.“</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Eberhard Eichenhofer: <i>Geschichte des Sozialstaats in Europa. Von der „sozialen Frage“ bis zur Globalisierung.</i> München 2007, S. 39.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">"Malthus' essay had immediate effects on British social policy. [...] The Poor Laws encouraged the formation of large families through the supply of doles. [...] Malthus also found that the Poor Law's blocked the mobility of labour and suggested their abolition." (<i>Encyclopedia of World Poverty, Band 1</i> [Hrsg. Mehmet Odekon], Thousand Oaks, London, New Delhi 2006, S. 679).</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">“Smith, Bentham, Malthus and Ricardo all demanded its [old poor laws] abolition. The Poor Law Amendment Act of 1834, drafted by the Political Economists, sharply cut payments to the poor.”<br> (University of California, Davis, Department of Economics, Gregory Clark, Marianne Page [2008]: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://economics.mit.edu/files/2723"><i>Welfare Reform, 1834</i></a> [PDF; 331 kB], S. 1 ff).</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Matthias Bohlender: <i>Soziale (Un-)Sicherheit.</i> In: <i>Sicherheit und Risiko. Über den Umgang mit Gefahr im 21. Jahrhundert.</i> Bielefeld 2010, S. 114.</span>
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</ol>
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<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118576860">118576860</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79021716">n79021716</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00448640">00448640</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/71154/">71154</a></span> | </div>
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